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Trotz Corona-Krise – wir sind zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2020

Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe (l.) bedankt sich zusammen mit seinen Vorstandskollegen Peter Königkamp (m.) und  Frank T. Weber (r.) bei unseren Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen.

Am 15. April 2021 fand unsere Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2020 statt. Hierbei wurden von den Mitgliedern unseres Vorstandes die Zahlen, Daten und Fakten zum vergangenem Geschäftsjahr verkündet und im Anschluss von der Presse veröffentlicht. 

1. Gesamtergebnis
Das Jahr 2020 werden wir alle wohl nie vergessen. Das Jahr 2020 war von der Corona-Pandemie geprägt und damit ein außergewöhnliches und in allen Belangen herausforderndes Jahr, das wir trotzdem zufriedenstellend abschließen konnten. Dabei wurden die eigenen Erwartungen trotz der nicht guten Voraussetzungen und Prognosen vor allem inmitten der heißen Corona-Phase im März/April positiv übertroffen und wir haben die Corona-Krise gut verkraftet.

Unsere Bilanzsumme hat die 2-Milliarden-Grenze überschritten. Das entspricht einem Wachstum von + 9,2 % gegenüber dem Vorjahr.

Rekordwerte waren dabei in fast allen Bereichen zu verzeichnen: Das Kundengeschäftsvolumen (also die Finanzgeschäfte, die die Kunden direkt mit der Sparkasse machen – ohne Versicherungen oder Bausparen beispielsweise) erreichte den neuen Rekordwert von rund 3,6 Mrd. €, das ist ein Plus von 6,4 %.

Die Ertragssituation stellt sich trotz der erwarteten Rückgänge beim Zinsüberschuss aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB weiter als solide dar. Der Zinsüberschuss in Höhe von 31,5 Mio. Euro hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. Euro reduziert und perspektivisch steht die Hauptertragsquelle der Sparkasse wegen des Niedrigzinsniveaus weiter stark unter Druck. Durch einen Rückgang der Kosten um 500.000 Euro wird ein Teil der Ertragsrückgänge aufgefangen, wenn dies auch nicht komplett gelungen ist. Das Verhältnis Aufwand zu Ertrag mit 61,4 % als typische Bankenkennziffer liegt aber weiter deutlich besser als der Branchendurchschnitt.

Der Bilanzgewinn vor Steuern beträgt rund 5,4 Mio. Euro, das ist ein fast identisches Ergebnis wie in 2019. Das Ergebnis insgesamt versetzt die Sparkasse in die Lage, das Eigenkapital weiter signifikant zu stärken. Das ist wichtig, da auf dieser Basis u. a. auch das Wachstum insbesondere der heimischen Wirtschaft mit Krediten ermöglicht wird und die Stabilität und Widerstandskraft der Sparkasse auch für eventuell turbulentere konjunkturelle Zeiten sichergestellt ist. Selbstverständlich werden die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen weiterhin deutlich übertroffen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bewegt sich weiter auf sehr niedrigem Niveau. Coronabedingte Vorsorgemaßnahmen im Kreditgeschäft waren noch nicht zu verzeichnen im Jahr 2020. Wie das zukünftig aussieht, muss man noch abwarten, aber in 2021 und 2022 werden coronabedingt steigende Vorsorgemaßnahmen erwartet.

Gerade unter den weiterhin engen Rahmenbedingungen wie der exponentiell zunehmenden Regulatorik und des weiter andauernden Niedrigzinsniveaus ist das Jahresergebnis erfreulich.

Als Marktführer galt es für uns in der Pandemie, auch weiterhin ein verlässlicher Ansprechpartner für unsere Kunden zu sein. Die Versorgung der Menschen mit Finanzdienstleistungen und Bargeld war jederzeit gewährleistet. Mit über 1.000 Tilgungsaussetzungen mit einem Volumen von 60 Mio. Euro haben wir maßgeblich geholfen, die Liquidität in den heimischen Unternehmen und bei unseren Privatkunden während der Pandemie zu sichern.

Da wir unser stationäres Angebot mit dem digitalen sehr stark verknüpft haben, waren und sind wir für unsere Kunden immer erreichbar. Beratungen haben sowohl persönlich in der Filiale, natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln, aber auch per Videoberatung, Telefon oder WhatsApp stattgefunden.

Mit unserem Jahresergebnis sind wir zufrieden, das war gerade im Laufe des zweiten Quartals des Jahres so nicht vorauszusehen. Ich möchte aber auch deutlich sagen, dass die Voraussetzungen für das erfolgreiche Jahr schon in den vergangenen Jahren durch ein konsequentes und vorausschauendes Kostenmanagement geschaffen wurden, denn ein Stück weit konnten wir die Niedrigzinsentwicklung ja schon antizipieren. Zudem konnten wir uns auf das hohe Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unserer besonderen Verantwortung in der Corona-Pandemie gerecht werden konnten und einen großen Anteil an der Kredit- und Liquiditätsversorgung unserer Kunden hatten.

Auf diesem Ergebnis werden wir uns jedoch nicht ausruhen. Denn damit unsere Sparkasse Lippstadt ihre Funktion als finanzieller Partner des Mittelstandes und als Garant regionaler Geld- und Wirtschaftskreisläufe vor Ort erfüllen kann, muss sie weiterhin auf einer betriebswirtschaftlich nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Basis arbeiten und auskömmliche Erträge erwirtschaften. Nur damit schaffen wir als Sparkasse Lippstadt die Voraussetzung, um im Wettbewerb zu bestehen und unseren öffentlichen Auftrag zeitgemäß erfüllen zu können.

Die ausfürhliche Pressemitteilung finden Sie hier: 20210415_Bilanzpressemitteilung

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